Finanzkrise


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Zitate zur Diktatur des Geldes und seiner Schöpfer

Im Internet kursieren verschiedenste Zitate, die es in sich haben - auf dieser Seite wurden sie gewissenhaft recherchiert und geprüft!


Binswanger • Ford • Galbraith • Gesell • Hemphill • Hylan • Jefferson • Kennedy • Lincoln • Mackenzie King • McKenna • Napoleon • Patman • Rockefeller • Roosevelt • Tietmeyer • Warburg • Wilson.

Nach bestem Wissen bedeuten: grün = gesicherte Zitate | blau = ungesicherte Zitate | grau = falsche Zuschreibungen. Ich danke für alle weiteren Hinweise!


Beginnen möchte ich mit einem Zitat aus dem Eröffnungsfilm der Berliner Filmfestspiele von 2009, „The International“ [Quelle]:

„Wer glaubt, eine Bank hätte das Geld, das sie als Kredit vergibt, täuscht sich gewaltig. Die Bank hat vom Staat das Recht erhalten, Geld aus dem Nichts zu erschaffen, quasi mit der rechten Maustaste. Die Zinsen allerdings, die sie kassiert, die sind echt. Du musstest dafür hart arbeiten. Zahlst du immer diszipliniert deine Zinsen, kannst du soviel Luftgeld haben, wie du willst.  Brauchst du eine Kreditkarte? Dann zeige, dass du Zinsen zahlen kannst. Zuckst du mit den Zinsen rum, dann lässt die Bank den Kredit sterben und du bekommst auch keinen Neuen mehr. Und für die angeblichen Schulden (Luftgeld) die du hast, kassiert die Bank jetzt dein Haus und dein Auto. Die allerdings waren auch wieder echt. Sei ein disziplinierter Zinszahler und du kannst von Luftgeld wunderbar leben. Die schmeißen dir das Luftgeld sogar hinterher. Denn wie gesagt, es ist ja nichts, was sie dir hinterherschmeißen, deine Zinsen allerdings, die sind echt. Und nur um die Zinsen geht es.“


Das ist der Punkt: Das auf Zins, Zinseszins und Schulden basierende Geldsystem begründet einen Wahnsinn - und es profitieren davon private Geldhäuser bzw. ihre Anteilseigner! Sie vergeben Kredite quasi aus dem Nichts und kassieren mit Zins und Zinseszins mehr als sie gegeben haben. Dieses Schneeballsystem kann nicht funktionieren, es muss früher oder später in eine Katastrophe münden - jedoch nicht ohne zuvor ganze Staaten in den Ruin getrieben und eine kleine Elite der obersten 1 bis 10 Prozent maßlos bereichert zu haben... Der Wachstumszwang, das extreme Konkurrenzdenken, der "Sparzwang" und vieles andere, was mittlerweile unser ganzes Leben prägt und durchtränkt, ist vor allem durch das Zinssystem verursacht. Unerkannt schafft es eine Hölle auf Erden und wird von kaum einem hinterfragt...

Weitere umfassende, akribische Recherchen zu den ungeheuerlichen Aspekten des heutigen Geld- und Wirtschaftssystems und der sogenannten Finanz- und Eurokrise finden sich in meinem 800-seitigen Doppelband "Zeit der Entscheidung" (November 2011, nur 22,90 Euro!). 

Nun aber zu den Zitaten:


um 1800: Mayer Amschel Bauer

Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht.
Mayer Amschel Bauer (später umbenannt in Rothschild, 1744-1812), Gründer der Rothschild-Banken-Dynastie.

Give me control of a nation’s money, and I care not who makes the laws.

Attributed to Mayer Amschel Rothschild (1744 - 1812). No primary source for this is known and the earliest attribution to him known is in Money Creators (1935) by Gertrude M. Coogan. Before that, "Let us control the money of a nation, and we care not who makes its laws" was said to be a "maxim" of the House of Rothschilds [1], or, even more vaguely, of the "money lenders of the Old World" [2]. This is a play on an English proverb, “Let me make the songs of a nation, and I care not who makes its laws” [3] (Andrew Fletcher of Saltoun, 1653-1716). [o]

[1] Committee on Banking and Currency. U.S. Govt. Print. Off., 1914 Rural credits: joint hearings before the subcommittees of the Committees on Banking and Currency of the Senate and of the House of Representatives, charged with the investigation of rural credits, Sixty-third Congress, second session. February 16, 1914, Teil 1. United States. Congress. Senate. Committee on Banking and Currency, United States. Congress. House. Committee on Banking and Currency. U.S. Govt. Print. Off., 1914, S. 771. [o]

[2] Hearings with reference to currency legislation ... United States. Congress. House. Committee on Banking and Currency. Govt. print. off., 1908, S. 6. [o]


um 1810: Napoleon

Wenn eine Regierung hinsichtlich des Geldes von den Banken abhängt, dann kontrollieren diese und nicht die Führer der Regierung die Situation, da die Hand, die gibt, immer über der Hand steht, die nimmt. Geld hat kein Mutterland. Finanziers verfügen weder über Patriotismus noch Anstand, ihr einziges Ziel ist der Gewinn.
Napoleon Bonaparte (1769-1821), franz. General, Staatsmann und Kaiser.



1816: Thomas Jefferson

Ich denke, dass Bankinstitute gefährlicher als stehende Armeen sind. [...] Wenn die amerikanische Bevölkerung es zulässt, dass private Banken ihre Währung herausgeben, dann werden die Banken und Konzerne die so entstehen werden, das Volk seines gesamten Besitzes berauben, bis eines Tages ihre Kinder obdachlos auf dem Kontinent aufwachen, den ihre Väter einst eroberten.

I sincerely believe, with you, that banking establishments are more dangerous than standing armies. If the American people ever allow the banks to control the issuance of their currency (instead of Congress), first by inflation and then by deflation, the banks and corporations that will grow up around them will deprive the people of all property until their children will wake up homeless on the continent their fathers occupied.

Attributed to Thomas Jefferson, purportedly in a 1802 letter to then Secretary of the Treasury, Albert Gallatin. The book Respectfully Quoted says this is "obviously spurious", noting that the OED's earliest citation for the word "deflation" is from 1920. The earliest known appearance of this quote is from 1935 (Testimony of Charles C. Mayer, Hearings Before the Committee on Banking and Currency, House of Representatives, Seventy-fourth Congress, First Session, on H.R. 5357, p. 799); it appears to have drawn upon a genuine statement by Jefferson: [o] [Mehr]

Ich glaube wahrhaftig, dass Bankinstitute gefährlicher als stehende Armeen sind, und dass das Prinzip, Geld auszugeben, welches von der Nachwelt bezahlt werden muss, unter dem Namen der Finanzierung, nichts als großangelegter Betrug an der Zukunft ist.
Thomas Jefferson (1743-1826), 3. US-Präsident. Brief an John Taylor, 28.5.1816.

And I sincerely believe, with you, that banking establishments are more dangerous than standing armies; and that the principle of spending money to be paid by posterity, under the name of funding, is but swindling futurity on a large scale.



Um 1860: Abraham Lincoln:

Die Regierung sollte sämtliches Geld und Guthaben schaffen und in Umlauf bringen, das sie braucht, um den Bedarf ihrer selbst und den aller Konsumenten zu decken. Durch Einführung dieses Prinzips würden die Steuerzahler Unmengen an Zinsen sparen. Das Privileg, Geld zu schaffen und auszuteilen, ist nicht nur das höchste Vorrecht der Regierung, sondern auch ihre größte gestalterische Einflussmöglichkeit.
Abraham Lincoln (1809-1865), ermordeter US-Präsident.

The government should create, issue and circulate all the currency and credit needed to satisfy the spending power of government and the buying power of consumers. The privilege of creating and issuing of money is not only the supreme prerogative of government, but it is the government’s greatest creative opportunity.

Gerry McGeer, Conquest of Poverty, 1935 (From the 76th Congress, 1st Session, in the “National Economy and the Banking System” document, 1939: “The above is an abstract of Lincoln’s monetary policy from Mayor McGeer’s Conquest of Poverty and has been certified as correct by the Legislative Reference Service of the Library of Congress at the instance of Hon. Kent Keller, Member of the House of Representatives.”). [o]


1863: Gebrüder Rothschild

Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, dass aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System ihnen feindlich ist.
Gebrüder Rothschild, London, am 28. Juni 1863 an US-Geschäftspartner.

The few who understand the system will either be so interested in its profits or so dependent on its favours that there will be no opposition from that class, while on the other hand, the great body of the people mentally incapable of comprehending the tremendous advantage that capital derives from the system will bear its burdens without complaint and perhaps without even suspecting that the system is inimical to their interests.

Attributed to Senator John Sherman in a letter supposedly sent from the Rothschild Bros. of London to New York bankers Ikleheimer, Morton, and Vandergould, on 25 June 1863. The letters are forgeries that could not have been written before 1876. Further, no evidence of a firm with the name "Ikleheimer, Morton, and Vandergould" has been found. [o]


1881: James Garfield

Wer auch immer die Geldmenge in unserem Land kontrolliert, ist der uneingeschränkte Herrscher über den gesamten Handel und die Industrie … Und sobald man begreift, dass das ganze System sehr einfach gesteuert werden kann, so oder so, durch einige wenige an seiner Spitze, dann braucht einem nicht mehr erklärt werden, woher Zyklen der Inflation und Rezession kommen.
James A. Garfield (1831-1881), ermordeter US-Präsident, 1881.

Whoever controls the volume of money in our country is absolute master of all industry and commerce ... And when you realize that the entire system is very easily controlled, one way or another, by a few powerful men at the top, you will not have to be told how periods of inflation and depression originate.

Attributed to James A. Garfield by Milford Wriarson Howard (1895): The American Plutocracy, p. 156. [o]


1912: Theodore Roosevelt

Hinter der sichtbaren Regierung sitzt auf dem Thron eine unsichtbare Regierung, die dem Volk keine Treue schuldet und keine Verantwortung anerkennt. Diese unsichtbare Regierung zu vernichten, diese unheilige Allianz zwischen korruptem Business und korrupten Politikern aufzulösen, ist die erste Aufgabe der Staatsmannes. 

Behind the ostensible government sits enthroned an invisible government owing no allegiance and acknowledging no responsibility to the people. To destroy this invisible government, to befoul this unholy alliance between corrupt business and corrupt politics is the first task of statesmanship.
President Theodore Roosevelt (1858-1919), "The Progressive Covenant With The People" speech, 1912. [o] [o]



1912: Silvio Gesell

Unser Geld bedingt den Kapitalismus, den Zins, die Massenarmut, die Revolte und schließlich den Bürgerkrieg, der zur Barbarei zurückführt. Wer es vorzieht, seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen statt fremde Köpfe einzuschlagen, der studiere das Geldwesen.
Silvio Gesell (1862-1930), Kaufmann, Sozialreformer und Begründer der Freiwirtschaftslehre. Geld oder Krieg (1912), in: Gesammelte Werke Band 7, S. 170. [o]



1913: Woodrow Wilson

A great industrial nation is controlled by its system of credit. Our system of credit is privately concentrated. The growth of the nation, therefore, and all our activities are in the hands of a few men who, even if their action be honest and intended for the public interest, are necessarily concentrated upon the great undertakings in which their own money is involved and who necessarily, by very reason of their own limitations, chill and check and destroy genuine economic freedom. This is the greatest question of all, and to this statesmen must address themselves with an earnest determination to serve the long future and the true liberties of men. [o]
Woodrow Wilson (1856-1924), US-Präsident, unterschrieb den Federal Reserve Act. In: The New Freedom (1913), Section VIII: “Monopoly, Or Opportunity?”, p. 185.

Ich bin ein höchst unglücklicher Mann. Ich habe unbeabsichtigter Weise mein Land ruiniert. Eine große Industrienation wird nun von ihrem Kreditsystem beherrscht. Unser Kreditsystem liegt konzentriert in den Händen einiger Weniger. Wir sind zu einer der schlecht regiertesten, eine der am meist kontrollierten und dominierten Regierung der Welt geworden. Nicht länger eine Regierung der freien Meinung, nicht länger eine Regierung der Überzeugung und Wahlen der Mehrheit, sondern eine Regierung der Meinung und Zwang einer kleinen Gruppe dominierender Menschen. Unsere Regierung basiert nicht länger auf der freien Meinung, noch auf der Überzeugung und des Mehrheitsbeschlusses, es ist nun eine Regierung, welche der Überzeugung und dem Zwang einer kleinen Gruppe marktbeherrschender Männer unterworfen ist.

I am a most unhappy man. I have unwittingly ruined my country. A great industrial nation is controlled by its system of credit. Our system of credit is concentrated. The growth of the nation, therefore, and all our activities are in the hands of a few men. We have come to be one of the worst ruled, one of the most completely controlled and dominated governments in the civilized world, no longer a government by free opinion, no longer a government by conviction and the vote of the majority but a government by the opinion and duress of a small group of dominant men. [o]



1924: Reginald McKenna

Ich fürchte, dass ein normaler Bürger nicht gerne hört, dass Banken Geld erschaffen können und es auch tun. ... Und die über den Kredit einer Nation verfügen, lenken deren Politik und haben das Schicksal des Volkes in der Hand.

I am afraid that the ordinary citizen will not like to be told that the banks can and do create and destroy money.  And they who control the credit of a nation direct the policy of governments, and hold in the hollow of their hands the destiny of the people.
Reginald McKenna (1863-1943), Vorsitzender der Midlands Bank of England, Rede von 1924. [o]



1928: Silvio Gesell

Trotz des heiligen Versprechens der Völker, den Krieg für alle Zeiten zu ächten, trotz des Rufes der Millionen „Nie wieder Krieg“, entgegen all den Hoffnungen auf eine schönere Zukunft muss ich es sagen: Wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft beibehalten wird, so wage ich es, heute schon zu behaupten, dass es keine 25 Jahre dauern wird, bis wir vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen. [o]
Silvio Gesell (1862-1930), Kaufmann, Sozialreformer und Begründer der Freiwirtschaftslehre. Offener Brief an die Berliner Zeitung am Mittag, 1918. 



Um 1930: Sir Josiah Stamp

Das moderne Bankwesen stellt Geld aus dem Nichts her. Der Vorgang ist vielleicht der verblüffendste Taschenspielertrick, der jemals erfunden wurde. Das Bankwesen wurde ersonnen im Frevel und geboren in Sünde. Bankiers besitzen die Welt. Nimm sie ihnen aber lass ihnen die Macht, Geld zu erschaffen, und mit einem Federstrich werden sie genug Geld haben, um sie wieder zurückzukaufen. – Nimm ihnen diese gewaltige Macht, und alle großen Vermögen wie meines werden verschwinden. Und sie sollten verschwinden, denn so wäre dies eine bessere und fröhlichere Welt. Aber wenn du weiterhin Sklave der Banken sein und den Preis deiner eigenen Versklavung zahlen willst, dann lasse die Bankiers weiter Geld erschaffen und die Kredite kontrollieren.“

Banking was conceived in iniquity and was born in sin. The Bankers own the earth. Take it away from them, but leave them the power to create deposits, and with the flick of the pen they will create enough deposits to buy it back again. However, take this power away from them, and all the great fortunes disappear, and they ought to disappear, for this would be a happier and better world to live in. But, if you wish to remain the slaves of Bankers and pay the cost of your own slavery, let them continue to create money and control credit.
Sir Josiah Stamp (1880-1941), Direktor der Bank of England.

Oft Josiah Stamp zugeschrieben, "Präsident der Bank of England und zweitreichster Mann des britischen Empire". Stamp war jedoch nur Mitglied des "board of directors" und keineswegs so reich. Die früheste Quelle ist "The Legalized Crime of Banking" (1958) von Silas W. Adams, wo es nur heißt: "as said in an informal talk to 150 University of Texas history, economics and social science professors, in the 20's". Das ganze Zitat passt nicht zu dem, was Stamp sonst gesagt hat. [o]


1933: Franklin D. Roosevelt

Die tatsächliche Wahrheit ist, dass seit den Tagen von Andrew Jackson, gewisse Teile der großen Finanzzentren, die Regierung beherrschen.
Franklin D. Roosevelt, Brief vom 21.11.1933 an Col. Edward Mandell House.

The real truth of the matter is, as you and I know, that a financial element in the larger centers has owned the Government ever since the days of Andrew Jackson. [o]



um 1933: Franklin D. Roosevelt

1922: John Francis Hylan

Die wahre Bedrohung unserer Republik ist diese unsichtbare Regierung, die wie ein Octopus ihre schleimigen Tentakeln über Stadt, Staat und Nation ausbreitet. Um nicht bei bloßen Generalisierungen zu bleiben, lassen Sie mich aussprechen, dass der Kopf dieses Octopus die Rockefeller Standard Oil Interessen und eine kleine Gruppe mächtiger Banken sind, gemeinhin bekannt als die internationalen Banker. Diese kleine geschlossene Gesellschaft mächtiger internationaler Banker leitet praktisch die US-Regierung im Sinne ihrer eigenen selbstsüchtigen Interessen.
Sie kontrollieren praktisch beide politischen Parteien, schreiben politische Programme, machen Parteiführer zu ihren Handlangern, benutzen die führenden Männer privater Organisationen und greifen auf jeden Trick zurück, um nur solche Kandidaten zur Nominierung für hohe politische Ämter zu platzieren, die sich dem Diktat des korrputen 'big business' fügsam zeigen.
Diese internationalen Banker und Rockefeller-Standard Oil Interessen kontrollieren die Mehrheit der Zeitungen und die Kolumnen dieser Zeitungen, um diejenigen Inhaber öffentlicher Ämter in die Unterwerfung zu zwingen oder aus dem Amt zu drängen, die es ablehnen, den machtvollen, korrupten Cliquen zu dienen, aus denen die unsichtbare Regierung besteht.
John Francis Hylan (1868-1936), Bürgermeister von New York, Rede vom 26.3.1922 vor dem Kolumbus-Ritterorden [siehe o]. Zitat in: Almagamated Sheet Metal Worker's Journal, Bd. 27-28, April 1922, S. 33. [o] [o]. 

The real menace of our Republic is the invisible government, which like a giant octopus sprawls its slimy legs over our cities, states and nation. To depart from mere generalizations, let me say that at the head of this octopus are the Rockefeller-Standard Oil interests and a small group of powerful banking houses generally referred to as the international bankers. The little coterie of powerful international bankers virtually run the United States government for their own selfish purposes.
They practically control both parties, write political platforms, make catspaws of party leaders, use the leading men of private organizations, and resort to every device to place in nomination for high public office only such candidates as will be amenable to the dictates of corrupt big business.
These International bankers and Rockefeller-Standard Oil interests control the majority of newspapers and the columns of these newspapers to club into submission or drive out of public office officials who refuse to do the bidding of the powerful corrupt cliques which compose the invisible government. [o]



1934: Robert H. Hemphill

Wenn alle Bankdarlehen bezahlt werden üwrden, könnte niemand ein Bankguthaben haben, und es wäre nicht eine Dollarmünze oder Währung in Umlauf. Ein entsetzlicher Gedanke. Wir sind völlig abhängig von den Geschäftsbanken. Jeder Dollar der umläuft, sei es als Bargeld oder Buchgeld, muss von jemandem geborgt sein. Wenn die Banken reichlich Geld aus dem Nichts erzeugen, geht es uns gut, wenn nicht, verhungern wir. Es gibt nicht so etwas wie ein dauerhaftes Geldsystem. Wenn man das erst einmal wirklich verstanden hat, erscheint das Absurde dieser hoffnungslosen Situation fast unglaublich, aber so ist es. Es ist wohl der wichtigste Sachverhalt, über den intelligente Menschen sich jetzt klar werden und nachdenken müssen. Es ist so wichtig, dass ein Zusammenbruch unserer gegenwärtigen Zivilisation auf dem Spiel steht, wenn es nicht allgemein verstanden wird und die Fehler rasch korrigiert werden.
Robert H. Hemphill, Kreditmanager der Federal Reserve Bank of Atlanta, 1934. Zitiert in: Irving Fisher (1935): 100% Money, Vorwort, S. XXII. [o] [o]

If all the bank loans were paid, no one could have a bank deposit, and there would not be a dollar of coin or currency in circulation. This is a staggering thought. We are completely dependent on the commercial Banks. Someone has to borrow every dollar we have in circulation, cash or credit. If the Banks create ample synthetic money we are prosperous; if not, we starve. We are absolutely without a permanent money system. When one gets a complete grasp of the picture, the tragic absurdity of our hopeless position is almost incredible, but there it is. It is the most important subject intelligent persons can investigate and reflect upon. It is so important that our present civilization may collapse unless it becomes widely understood and the defects remedied very soon. [o]



1935: William Lion Mackenzie King

Bis die Geldschöpfung wieder der Regierung obliegt und als ihre deutlichste und heiligste Verantwortung anerkannt wird, ist alles Gerede über Souveränität des Parlaments und Demokratie leer und aussichtslos ... Sobald eine Nation diesen Einfluss abtritt, ist es gleich, wer ihre Gesetze schreibt ... Zinswucher, sobald wirksam, zerstört jede Nation.
William Lion Mackenzie King (1874-1950), Premierminister von Kanada, verstaatlichte 1938 die Bank of Canada. Parlamentsrede 1934, zitiert in: Ottawa Citizen, 3.8.1935. [o]

Once a nation parts with the control of its currency and credit, it matters not who makes the nation's laws. Usury, once in control, will wreck any nation. Until the control of the issue of currency and credit is restored to government and recognized as its most conspicuous and sacred responsibility, all talk of the sovereignty of Parliament and of Democracy is idle and futile. [o]



1937: Henry Ford

Eigentlich ist es gut, dass die Menschen der Nation unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.
Oft Henry Ford (1863-1947), Gründer der Ford Motor Company, zugeschrieben.

It was Henry Ford who said, in substance, this, ‘It is well enough that people of the nation do not understand our banking and monetary system, for if they did, I believe there would be a revolution before tomorrow morning.’
Der Republikaner Charles Binderup über Henry Ford am 19.3.1937. In: Congressional Record – House 81:2528. [o]



1950: James Paul Warburg

Wir werden eine Weltregierung haben, ob wir es wollen oder nicht. Die einzige Frage ist, ob die Weltregierung durch Eroberung oder durch die Zustimmung der Menschen erreicht werden wird.
James Paul Warburg (1896-1969), Roosevelt-Berater, am 17.2.1950 vor dem U.S. Senate Committee on Foreign Relations [o]. Teilweise auch seinem Vater Paul Moritz Warburg, dem "Schöpfer" der Federal Reserve, zugeschrieben.

We shall have World Government, whether or not we like it. The only question is whether World Government will be achieved by conquest or consent.



um 1950: Ludwig Heinrich Edler von Mises

Durch Kunstgriffe der Bank- und Währungspolitik kann man nur vorübergehende Scheinbesserung erzielen, die dann zu umso schwererer Katastrophe führen muss. Denn der Schaden, der durch Anwendung solcher Mittel dem Volkswohlstand zugefügt wird, ist umso größer, je länger es gelungen ist, die Scheinblüte durch Schaffung zusätzlicher Kredite vorzutäuschen.
Ludwig Heinrich Edler von Mises (1881-1973), österreichischer Ökonom und bedeutender Vertreter der Österreichischen Schule.



um 1950: Bertolt Brecht

Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.
Bertolt Brecht (1898-1956), deutscher Schriftsteller.



um 1960: John Kenneth Galbraith

Der Vorgang, mit dem Banken Geld erzeugen, ist so simpel, dass der Geist ihn kaum erfassen kann.
John Kenneth Galbraith (1908-2006), US-Ökonom. In: “Money: Whence it came, where it went”, S. 29. [o]

The process by which banks create money is so simple that the mind is repelled. [o]



1966: Kenneth Ewart Boulding

Jeder, der glaubt, dass exponentielles Wachstum in einer endlichen Welt für immer weitergehen kann, ist entweder verrückt oder ein Wirtschaftswissenschaftler.
Kenneth Ewart Boulding (1910-1993), US-Ökonom. „The economics of the coming Spaceship Earth”, in: H. Jarrett: Environmental Quality in a Growing Economy. John Hopkins Press, 1966, S. 3-14. [o]

Anyone who believes that exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an economist.



um 1970: Wright Patman

Ich habe noch nie jemanden gesehen, der durch Logik und Verstand begründen konnte, weshalb die Regierung ihr eigenes Geld leihen sollte …Ich glaube die Zeit wird kommen, in der die Leute fordern werden, dass dies geändert wird. Ich glaube in diesem Land wird die Zeit kommen, in dem sie sogar Sie, mich und alle anderen mit dem Kongress verbundenen Leute beschuldigen werden, die nichts getan und zugesehen haben, während dieses idiotische Spiel weiterlief.
Wright Patman (1928-1976), demokratischer Abgeordneter, Vorsitzender des U.S. House Committee for Banking and Currency. [o]

I have never yet had anyone who could, through the use of logic and reason, justify the Federal Government borrowing the use of its own money….I believe the time will come when people will demand that this be changed. I believe the time will come in this country when they will actually blame you and me and everyone else connected with the Congress for sitting idly by and permitting such an idiotic system to continue. [o]



um 1990: Margrit Kennedy

Mit dem Zins in unserem Geldsystem ist also eine Umverteilung von Geld verbunden, welche nicht auf Leistung beruht, sondern letztlich darauf, dass jemand die freie Marktwirtschaft, das heißt, den Austausch von Waren und Dienstleistungen, durch Zurückhalten des Austauschmittels behindern und für die Aufgabe dieser Behinderung eine Belohnung erzwingen kann. Und so wird ironischerweise ständig Geld verschoben: von denjenigen, die weniger Geld haben, als sie brauchen und sich Geld leihen müssen, zu denen, die mehr davon haben, als sie benötigen.
Prof. Margrit Kennedy (geb. 1939), deutsche Architektin, Sachbuchautorin und engagierte Geldsystemkritikerin. Margrit Kennedy, Geld ohne Zinsen und Inflation, S. 21. [o]



um 1990: Hans-Christoph Binswanger

99 Prozent der Menschen sehen das Geldproblem nicht. Die Wissenschaft sieht es nicht, die Ökonomie sieht es nicht, sie erklärt es sogar als ‚nicht existent’. Solange wir aber die Geldwirtschaft nicht als Problem erkennen, ist keine wirkliche ökologische Wende möglich.
Prof. Hans-Christoph Binswanger (geb. 1929), Schweizer Wirtschaftswissenschaftler. Zit. nach Helmut Creutz: Das Geldysyndrom, S. 434. [o] [o]



1991: David Rockefeller

Wir sind dankbar gegenüber der Washington Post, New York Times, TIME Magazin und anderen großen Publikationen, deren Chefs unseren Treffen beigewohnt und ihre Versprechen der Verschwiegenheit für beinahe 40 Jahre gehalten haben. Es wäre unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wenn wir in all den Jahren im Rampenlicht der Öffentlichkeit gestanden hätten. Aber die Welt ist nun weiter fortgeschritten und bereit, in Richtung einer Weltregierung zu marschieren. Die übernationale Herrschaft einer intellektuellen Elite und der Weltbankiers ist sicherlich vorzuziehen gegenüber der nationalen Selbstbestimmung, die in vergangenen Jahrhunderten praktiziert wurde.
David Rockefeller (geb. 1915), in einer Ansprache eines Treffens der Trilateral Commission 1991. [1]

[1] The French publication, Minutes, June 19, 1991, Lectures Francaises, July/August, 1991, Hilaire du Berrier Report, September 1991. [o]


1994: David Rockefeller

Das gegenwärtige Zeitfenster, währenddessen eine wahrhaft friedliche und interdependente Weltordnung errichtet werden kann, wird nicht allzu lange offen stehen. - Wir stehen an der Grenze einer globalen Transformation. Alles, was wir brauchen, ist die richtige größere Krise, und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren.
David Rockefeller, Rede vom 23.9.1994 beim United Nations ambassadors' dinner.

This present window of opportunity, during which a truly peaceful and interdependent world order might be built, will not be open for too long—We are on the verge of a global transformation. All we need is the right major crisis and the nations will accept the New World Order. [o]



1996: Hans Tietmeyer

Ich habe bisweilen den Eindruck, dass sich die meisten Politiker immer noch nicht darüber im Klaren sind, wie sehr sie bereits heute unter der Kontrolle der Finanzmärkte stehen und sogar von diesen beherrscht werden.
Hans Tietmeyer (geb. 1931), Ex-Bundesbankpräsident, am 3.2.1996. [o]



um 2005: Luis Ignacio Silva

„Der dritte Weltkrieg hat bereits begonnen – ein geräuschloser, aber deshalb nicht weniger unheilvoller Krieg. Es ist ein Krieg gegen [...] die gesamte dritte Welt, ein Krieg um die Auslandsschulden. Seine schärfste Waffe ist der Zinssatz, und sie ist tödlicher als die Atombombe.“
Luis Ignacio Silva (geb. 1945), 2003-2010 brasilianischer Präsident. Zitiert in: Susan George, Sie sterben an unserem Geld, Reinbek 1988, Buchrückseite. [o]