31.10.2009

Info3 – die Totengräber der Anthroposophie und ihr aktuelles Heft

„Die großen Fragen der Menschheit“ – so ist das Oktoberheft von info3 übertitelt, darunter stehen drei große Worte: Gott, Freiheit, Unsterblichkeit. Was dann im Heft über diese drei großen Fragen gesagt wird, beweist einmal mehr, dass info3 mit Anthroposophie nichts, aber auch gar nichts zu tun hat.


Inhalt
Einleitung
Christian Grauer: Meine Gottwerdung
Sebastian Gronbach: Freiheit als Kuss
Unsterblichkeit
Weiterleben – ohne persönliche Identifikation
Zusammenfassung 


Einleitung

Im Vorwort schreibt Jens Heisterkamp, mit dieser Ausgabe erfülle er sich „einen lange gehegten persönlichen Wunsch: Eine Ausgabe mit bedeutenden Motiven der Philosophie und Texten zum Denken.“ In dem Heft seien „Texte zusammengekommen, die Ihnen möglicherweise mehr Denkanstrengung abverlangen als üblich.“

Dies sind schon die ersten Hinweise, wie wenig zu erwarten ist: Philosophie statt Anthroposophie, Denken als Zumutung...

Verweilt man zunächst bei den Leserbriefen, zeigt sich bereits der Hochmut und die Verständnisferne von offenbar großen Teilen auch der Leserschaft:

[...] Noch schrecklicher finde ich übrigens die Statue des Menschheitsrepräsentanten im Innern des Goetheanums. Geschmacklos zusammengestochen nach festen Vorstellungen. Kunst ist was anderes. Ich erlaube mir ein hartes Urteil – mein Urteil, meine Meinung.

Nach 30 Jahren Anthroposophie, davon mehr als 20 Jahre von info3 begleitet, hat der Dialog der letzten Jahre mit anderen spirituellen Richtungen (Wilber, Cohen) mir sehr aus meiner persönlichen „Versteinerung“ geholfen, und mir gleichzeitig den guten Rudolf deutlich verständlicher gemacht und damit auch nähergebracht. [...]


Zwei Stimmen, die in ihrer spirituellen Arroganz und Dumpfheit kaum noch zu überbieten sind – wenn die Anthroposophie solche „Anhänger“ hat, braucht sie keine Feinde mehr!
Warum aber bezeichnen sich solche Menschen noch als mit der Anthroposophie verbunden?

Christian Grauer: Meine Gottwerdung

Dann folgt der erste Hauptartikel: Christian Grauer berichtet von „seiner Gottwerdung“. Er schildert, wie er in seiner Studienzeit von Nietzsches Zarathustra getroffen wurde, der „Auflehnung des autonomen Individuums gegen jede Art von Macht und Herrschaft über es“.

Nach drei Seminaren zur Theodizee, also dem Rätsel, wie ein allmächtiger und allgütiger Gott das Böse in der Welt zulassen könne, verblasste ihm das Bild Gottes zu einer reinen Metapher: „Nach [...] dem Scheitern Gottes vor dem Gericht meines Verstandes blieb Gott nur noch als Gegenbegriff meiner Entwicklung zum autonomen Individuum und freien Geist.“ So wie das Kind seine Ängste und sein anderes Innenleben in Gestalt von Räubern, Feen, Zwergen und Engeln nach außen projiziere, sei Gott nur „das objektivierte Bild meines innersten Wesenskernes und meines umfassendsten Seins als Mensch.“

Und so sei „Ich bin Gott“ eben das „Bekenntnis eines Bewusstseins, das sich [...] als Schöpfer der Welt versteht, weil die Welt nur als Bewusstsein von dieser Welt zur Realität kommen kann. [...] Dass der Inhalt dieses Erlebens eine Existenz habe, die außer uns liegt, ist letztlich unsere Vorstellung [...].“ Hier wäre einmal zu fragen, wie Grauer einen Ziegelstein empfindet, der ihm auf den Kopf fiele – auch nur als Erleben, dessen Inhalt außer ihm keine Realität hat?

Für Grauer verschwanden mit der unabhängigen Außenwelt „auch all jene Vorstellungen, die der Welt einen [...] Sinn verleihen.“ Er „erlebte die Welt [...] nur noch als sinnliche Erscheinung.“

Schließlich kommt Grauer zu einer „Absolutheitserfahrung“, aus der ein so radikaler „agnostischer Atheismus“ entsteht, dass er „nicht nur Gott leugnet, sondern [...] ich mich weder für den Glauben noch für den Nicht-Glauben [...] noch für ein Sich-des-Urteils-Enthalten entscheiden muss.“ Mit anderen Worten: Er lässt die Frage einfach ungeklärt, weil sie für ihn verschwindet!

Und dann wiederholt Grauer seine aus der Systemtheorie entwickelten Thesen über das menschliche Bewusstsein, die er schon in seinem Büchlein „Am Anfang war die Unterscheidung“ dargelegt hat (> ausführliche Kritik dazu).

In Wirklichkeit werde die Natur mit ihren kausalen Wirkungen vom menschlichen Bewusstsein erschaffen – durch dessen Begriff der Kausalität – und nach außen projiziert, weswegen sie dann rätselhaft erscheint. (Hier wird Rudolf Steiner völlig pervertiert, denn für ihn ist völlig klar, dass wir die Welt nicht geschaffen haben).

Zusammen mit der „Außenwelt“ verliert Grauer auch das „Ich“, denn dies ist für ihn nur das Gegenstück zu der vom Bewusstsein erschaffenen Außenwelt, es wird „durch das Konstruieren erst zum Subjekt“.

Und so endet Grauer in folgender „Erkenntnis“:

„Der religiöse Gottesbegriff ist am Ende nichts anderes als die Projektion meines eigenen konstruierenden Bewusstseins in eine Außenwelt; [...] Der barmherzige und gütige Gott ist die Kompensation meiner Einsamkeit und Einzigkeit. [...] Gott [...] ist mein Geschöpf und mein Abbild. [...] Und ich bin auferstanden zum ewigen Leben, in dem Gott und ich nur Strohpuppen im Spiel des Geistes sind.“


Es ist, als hätte Grauer die „Philosophie der Freiheit“ und auch die früheren erkenntnistheoretischen Schriften Rudolf Steiners nie wirklich gelesen. Während dieser in großartiger Weise enthüllt, wie der Mensch Anteil an der Wirklichkeit hat und was die reale Bedeutung der menschlichen Erkenntnisfähigkeit ist, fällt Grauer faktisch zurück in „Die Welt als Vorstellung“ und sogar noch weiter, denn er verliert sogar den, der Vorstellungen usw. hat (auch wenn er etwas ganz anderes behauptet). Wenn Grauer abstrakte Gedankenspielereien auf Grundlage der Systemtheorie bevorzugt, weshalb meint er dann noch, auch nur irgendwie für die Anthroposophie relevante Dinge auszusprechen?

Zum Ende des ersten Aufsatzes ist die erste große Frage durch info3 also beantwortet: Gott ist abgeschafft, eine reine Projektion.

Sebastian Gronbach: Freiheit als Kuss

In einem kurzen Essay gibt Gronbach wieder seine Vorstellung der höchsten Erleuchtung zum Besten – und wieder in selbstgefälligen, provozierenden, paradoxen, schein-erleuchteten Worten:

„Wenn Freiheit Dich zwischen die Augen trifft, dann tötet sie Dich so schnell, dass Du nie erfahren wirst, was Freiheit bedeutet. Erst so kann sich Freiheit einstellen. Als Dein wirkliches Selbst.“ Und natürlich zitiert er zusammenhanglos Rudolf Steiner und direkt im Anschluss dann Michael Habecker, den deutschen Wilber-Experten: „Absolute Freiheit besteht in absoluter Erkenntnis des Seinsgrundes, der Soheit dieses und jenes Augenblicks.“ – Wie erleuchtet! Als ob Habecker oder Gronbach oder sonst einer der Schein-Erleuchteten diesen absoluten Seinsgrund erkennen oder auch nur ahnend erfassen könnten...

Ein zweites Mal missbraucht er Steiner, um zu bekräftigen, dass das Selbst vernichtet werden muss, denn darin sei alles Irrtum. Was für Gronbach bleibt, ist dann die absolute Freiheit des So-Seins, also die zen-buddhistische Erleuchtung:

„In dieser Freiheit endet alles Suchen – Du bist angekommen und bemerkst: Du warst immer schon da. Du in allem. Alles in Dir. Einfaches, friedvolles Sein stellt sich ein: Ein Milchkaffe ist ein Milchkaffe. Ein Frosch springt ins Wasser – plitsch platsch. [...] Freiheit war immer da. Als Frosch. Als Plitsch. Als Platsch. Als Kuss. Als Du. Freiheit ist alles.“


Auch Gronbach hat Rudolf Steiners „Philosophie der Freiheit“ weder irgendwann wirklich gelesen noch irgendwie auch nur ansatzweise verwirklicht. Das braucht er offenbar auch nicht – für ihn ist alles einfacher. „Anthroposophie im Dialog“ (Untertitel von info3) bedeutet offenbar: In Wirklichkeit ist alles ganz einfach, man muss nur zur Erleuchtung der Soheit von allem kommen! Habecker, Wilber, Gronbach & Co. sei dank. Mehr Weltenweisheit, mehr Gottes- und Menschenweisheit braucht es nicht...

Gronbachs Kurzessay beantwortet also die zweite große Frage: Freiheit war immer da und ist alles.

Unsterblichkeit

Dieser Frage nähert sich dann Axel Ziemke, Waldorflehrer in Remscheid. In einem YouTube-Video kann man übrigens einen Eindruck gewinnen, wie oberflächlich und platt er über das menschliche Ich und Hegels zentralen Satz über den absoluten Geist sprechen zu können meint (aufgenommen während der durch info3 organisierten Herbstakademie 2007).

Ziemke beginnt mit einer Schilderung der Wandlungen des Seelenbegriffs im Laufe der Zeit: Die Urchristen hätten an die „Auferstehung des Fleisches“ geglaubt, also offenbar „noch keine Trennung von Leib und Seele“ gekannt. Die Philosophen der Antike dagegen kannten eine Seele, die den Tod des Leibes überlebt. Noch für Plato sei die Seele sowohl Lebens-, als auch Bewusstseinsprinzip gewesen, Aristoteles habe dann die vegetative, die animalische Seele und den Geist unterschieden; Rudolf Steiner habe hier „das philosophische Pendant zu Ätherleib, Astralleib und Ich“ gefunden.

Im weiteren geht Ziemke auf die Forschungen der Naturwissenschaft ein, und es hat fast den Anschein, als wolle er selbst – wie diese – die Existenz der Seele leugnen:

„Es scheint immer weniger plausible, dass eine immaterielle Seele in irgendeiner Weise auf das immer besser verstandene molekulare und zelluläre Geschehen in unserem Gehirn Einfluss nehmen kann: Sollen sich unsere Gedanken um Nervenfasern wickeln und Aktionspotentiale auslösen? Sollen unsere Entschlüsse Bläschen mit Neurotransmitter zum Platzen bringen? [...] Es deuten sich neurobiologische Theorien an, die eines Tages mehr oder weniger detailliert zeigen könnten, wie das Gehirn all das realisiert, was wir gemeinhin der Seele zuschreiben. [...] Wenn der größte Teil der Menschheit nach wie vor an eine Leben nach dem Tod (oder gar vor der Zeugung) glaubt, so scheint dies entweder auf Unkenntnis zu beruhen oder Resultat dogmatischer religiöser Überzeugungen zu sein.“


Von der Fülle der naturwissenschaftlichen Fakten in die Enge getrieben, sucht Ziemke nach einem Ausweg.
In einem Nebensatz erwähnt er zwar ganz richtig, dass die Naturwissenschaftler fast immer schon „voraussetzen, was sie zu beweisen beanspruchen“, doch sein Befreiungsschlag geht in eine ganz andere Richtung, bleibt voll und ganz in der heutigen „Wissenschaft“ befangen:

„Vielversprechend ist in diesem Zusammenhang der im Kontext der Künstlichen Intelligenz entstandene Funktionalismus.“ Ein Funktionalist beschreibe bewusste Zustände in ihren abstrakten, „symbolischen“ Beziehungen. Für ihn sei z.B. die Empfindung von Rosenduft „gekennzeichnet durch ihre abstrakten kausalen Beziehungen zu der Erregung der Geruchsepithelien der Nasenschleimhaut, zu einem verzückten Gesichtsausdruck [...], zu Erinnerungen an andere Gerüche und damit verbundene Erlebnisse, zu Emotionen, Überzeugungen, Vorlieben und vielen anderen seelischen Zuständen.“ In diesem Sinne wäre die Seele „das gesamte, faktisch in unseren Gehirnen realisierte Netzwerk der Beziehungen zwischen all unseren seelischen Zuständen und Prozessen im Zusammenhang mit all unseren Sinneseindrücken und Verhaltensleistungen.“

Ziemke plädiert für die Annahme, „dass geistige Leistungen des Menschen abstrakte symbolische Strukturen sein könnten“, die möglicherweise auch in einem komplexen Computersystem realisiert werden können.

„Gibt man allerdings den Gedanken einer unabhängig vom Körper bestehenden Seele auf und folgt der Idee der Seele als ‚funktionale Architektur‘, so stellt sich auf ganz neue Weise die Frage [...]: Wer oder was an mir ist dann unsterblich oder reinkarniert sich?“ Im Leben erkennt man sich trotz aller Wandlungen als derselbe – dank seiner Erinnerungen, doch: „Macht es überhaupt Sinn von Reinkarnationen zu sprechen, wenn ich keine klare Vorstellung meines letzten Lebens habe?“

So kommt Ziemke angesichts der Autorität der wissenschaftlichen „Faktenlage“ schließlich zu grundlegenden Zweifeln an der Reinkarnation:

„Der Anspruch einer intellektuellen Wahrhaftigkeit verlangt, die auf Grundlage ernsthafter und engagierter theoretischer und empirischer Arbeit Tausender Wissenschaftler beruhenden Erkenntnisse ernstzunehmen und in ihnen Denkanstöße zu sehen, die Glaubensdogmen und Früchte eigner Erkenntnisarbeit in Frage zu stellen. Warum ist mir die Perspektive einer individuellen Unsterblichkeit so wichtig? Entspringt sie nicht einfach einer nicht bewältigten Angst vor dem Tod? Lässt sich diese nicht auch ohne die offenbar fragwürdige Annahme eines Weiterlebens nach dem Tode überwinden?“


Und dann deutet Ziemke an, dass doch bereits „das Engagement für eine ‚gute Sache‘“ die Endlichkeit überwinde und man auf meditativem Wege durch „Identifikation mit dem Sein, dem Universum oder Gott ein mein individuelles Dasein übersteigendes ‚ewiges Leben‘ finden“ könne.

Und er schließt mit der Feststellung, dass all diese Fragen solche sind, die jeder Mensch für sich selbst beantworten müsse, vielleicht auch, „mit deren Unbeantwortbarkeit wir leben müssen. Vielleicht ist der Mensch das ‚fragende Tier‘. [...] verflucht, sie nie beantworten zu können.“

Man bemerke, wie Ziemke hier einem „Ignorabimus“, einem Erkenntnis-Nihilismus das Wort redet, der in diametralem Widerspruch zum Wesen der Anthroposophie steht! Und wie er mit seiner Scheinlösung die Seele zu einer „symbolischen Struktur“ degradiert, die nicht einmal den Ansatz einer Erklärung liefert. Die Seele als „Netzwerk zwischen all unseren seelischen Zuständen“!

Die dritte Frage nach der Unsterblichkeit ist also durch info3 ebenfalls beantwortet: Geist und Seele sind ein Konstrukt, das wohl auch in einem Computer realisiert werden kann – abgesehen davon, dass die Frage endgültig nie beantwortet werden kann. 

Weiterleben – ohne persönliche Identifikation

Ein Kurzdialog zwischen Jens Heisterkamp und Felix Hau schlägt nochmals in die gleiche Kerbe. Während Heisterkamp vor allem die Fragen stellt, entwirft Hau wiederum das Bild, dass der Gedanke wiederholter Erdenleben „ursprünglich weder intuitiv auftritt, noch sich mit unmittelbarer Notwendigkeit aus Phänomenen des Lebens oder anderen Gedanken ergibt. Er folgt einem Wunsch, einer Sehnsucht, einer Angst.“

Im weiteren gibt er zu, dass außerkörperliche und Erleuchtungs-Erfahrungen die unbezweifelbare Gewissheit geben, dass „die Identifikation mit dem eigenen Körper keine zwingende ist“, dennoch könne er daraus nicht ableiten, was genau nach dem Tod geschieht. Und der Umstand, dass jene Erfahrungen keine im üblichen Sinne „persönlichen“ seien, macht Hau „gegenüber der Möglichkeit, dass das individuelle Leben mit dem Tod enden könnte, nicht nur ausgesprochen gleichgültig; er lässt auch die Ahnung zu, dass ein bewusstes Weiterleben, wenn es denn stattfindet, jeder persönlichen Identifikation entbehren wird.“

Auch hier wird die Idee der Reinkarnation ganz auf die Ebene niederer, subjektiver Motive herabgezogen und vor allem durch Hau selbst überhaupt nicht zwischen Persönlichkeit und ewiger Individualität unterschieden. Aber da er Gronbachs integralem Erleuchtungsansatz folgt, sind ihm all diese Fragen ohnehin „gleichgültig“...

Zusammenfassung

Fassen wir dieses info3-Heft zu den großen Fragen der Menschheit zusammen, so gibt die Redaktion, geben uns die drei Autoren Grauer, Gronbach und Ziemke folgende aberwitzige Antworten auf die Fragen nach Gott, nach der menschlichen Freiheit und nach der Unsterblichkeit:

Gott ist abgeschafft, eine reine Projektion.
Freiheit war immer da und ist alles.
Geist und Seele sind ein Konstrukt, wohl auch in Computern realisierbar. 


Man kann vielleicht spätestens an einer solchen Essenz bemerken, wie diese drei Autoren in keiner Zeile die Anthroposophie auch nur berühren
– wie sie in keiner Zeile über das tote Denken, das abstrakte Spekulieren, den völlig in die Dekadenz geratenen Intellektualismus hinauskommen. Auch da nicht, wo das Denken in sich selbst zu kreisen beginnt und glaubt, elaborierte Theorien zu entwickeln oder gar erleuchtete Erfahrungen wiederzugeben, die die Anthroposophie angeblich interpretieren oder gar erweitern.

Nichts, nichts von alledem hat mit Anthroposophie zu tun – nur mit ihrer Zerstörung. Das tote Denken erhebt sich über die lebendigen Weltgedanken, die Totengräber von info3 tanzen zur hohlen Musik ihrer leeren Gedankenspiele...